"Unabhängige Wählergemeinschaft Hirzenhain"

UWG löst erste Wahlversprechen ein

In der kommenden Gemeindevertretungssitzung beraten die Parlamentarier über eine neue Hauptsatzung und eine neue Geschäftsordnung für die Gemeindevertretung und ihre Ausschüsse, die beide von der UWG erarbeitet wurden. Die noch gültigen Exemplare stammen aus dem Jahre 2006 bzw. 2012 und waren nicht mehr auf dem aktuellen rechtlichen Stand.

Das Wichtigste das die UWG in der neuen Satzung und Geschäftsordnung umgesetzt hat ist die Einbeziehung der Bevölkerung. Es wird in Zukunft für die Bürger möglich sein, die Zustimmung der Gemeindevertretung zu den nun eingereichten Vorlagen vorausgesetzt, vor der eigentlichen Sitzung Fragen an die Gemeindevertreter, den Gemeindevorstand, oder auch den Bürgermeister zu richten. Wie oft hat man aus den Reihen der Zuschauer gehört „hier darf man ja nur zuhören und muss sich ansonsten ruhig verhalten“, dies wird sich ändern. In Zukunft können Fragen eingereicht werden, die vorab durch die Gremien bearbeitet werden, und im Anschluss in der Sitzung erläutert werden. Wir erhoffen uns dadurch einen direkteren Umgang mit den Hirzenhainer Bürgern.

Eine weitere Neuerung, die die Gemeindevertretung der Bevölkerung näher bringen soll, ist die Möglichkeit des Live Streaming der Sitzungen der Gemeindevertretung. Somit wird es möglich die Lokalpolitik auch von der heimischen Couch aus zu erleben und aus den letzten Jahren weiß man ja, dass diese in Hirzenhain ab und an ein ganz besonderes Erlebnis ist.

Der dritte Punkt den die UWG in Sachen Transparenz und Bürgerbeteiligung umgesetzt hat ist die Möglichkeit für Medienvertreter die Sitzungen aufzuzeichnen. Das erleichtert einerseits die Arbeit und bietet neue Möglichkeiten der Berichterstattung in den sozialen Medien. Wir erhoffen uns die Lokalpolitik auch den jüngeren Hirzenhainern näher zu bringen, transparenter und moderner zu gestalten.

Weitere Änderungen gibt es bei den Antrags- und Ladungsfristen, die sich in der Vergangenheit als zu lange erwiesen hatten und das Arbeiten erschwert hatten.

Einschnitte wird es nach unseren Vorlagen auch bei den Mitteln geben über die der Gemeindevorstand ohne Rücksprache mit dem Parlament verfügen kann. Hier sollte in Zukunft mehr auf Information und frühzeitige Einbeziehung der Parlamentarier gesetzt werden. Viel zu oft wurden in der Vergangenheit hohe Ausgaben allein in nicht öffentlichen Sitzungen beschlossen und das Parlament wenn überhaupt nachträglich informiert.

Wir hoffen für unsere Vorschläge die Zustimmung der beiden anderen Fraktionen zu erhalten und abseits von den ewigen Streitthemen Kommunaltraktor und Bürgermeisterstichwahl einen Schritt in die Zukunft zu machen, näher an die Bevölkerung ran zu rücken, im 21. Jahrhundert anzukommen und verlorenes Vertrauen wieder aufzubauen.

Unter "Downloads" finden Sie unsere kompletten Vorschläge inkl. Legende.